Reaktionen

Joachim Goldberg

Es schrieb Joachim Goldberg in seinem Blog: Das Weinglas mit dem Duftverstärker.Unter eingefleischten Kennern gilt es jetzt bereits als Sensation: Ein neues Weinglas, dessen revolutionäres Design das Bouquet vieler Weine deutlich verstärkt. Ich spreche vom Gabriel Glas* (Namensgeber ist der Schweizer Weinpapst und Bordeauxpublizist René Gabriel), das aufgrund seiner leicht konischen, nach innen geschwungenen Form von seinem österreichischen Vertreiber als „Bouquet-Drive“ bezeichnet wird. Und das gelingt, weil in diesem Glas bereits kleine Weinmengen ausreichen, um dessen größte Breite von 95 mm zu bedecken – vergleichbar mit einer Dekantierkaraffe. Mehr noch, das Design des Glases sorgt dafür, dass die Nase bei Trinken nicht mehr als 90 mm von der Weinoberfläche entfernt ist.

Ohne Übertreibung: Dieses Glas ist nicht nur für die meisten Weinsorten geeignet, sondern entlockt selbst noch einem mittelmäßigen Wein einen Duft, den manch anderes Glas mit renommiertem Namen daneben geruchlos erscheinen lässt. Allerdings ist damit auch ein Nachteil verbunden, denn der Gaumen scheint gerade bei den nicht so guten Weinen nicht immer das zu halten, was die Nase zumindest kurzzeitig verspricht. Dies ist natürlich auch der Tatsache geschuldet ist, dass wir beim Verkosten zuerst Riechen und dann Schmecken. Anders ausgedrückt: Der „Riech-Referenzpunkt“ wird beim Gabriel-Glas so hoch gesetzt, dass das Risiko einer nachfolgenden Enttäuschung am Gaumen selbst für manchen Connaisseur hoch ist. Weil wir eben auch Sinneseindrücke relativ wahrnehmen und uns an eben diesem Riech-Erlebnis orientieren. Da hilft nur eines: Das beim Kauf der relativ günstigen Gabriel-Gläser gesparte Geld in gute Weine investieren.

Günter Gartler

Es schrieb Günter Gartler vom Cordial Theaterhotel in Wien:
Unglaublich was aus dem neuen Glas alles heraus zu holen ist. Generell werde ich künftig im beruflichen Alltag auf kleine, vermeintlich unwesentliche Details achten. Diese Glasdemonstration ist der Anstoss dafür.

Thomas Lautenschlager

Es schrieb Thomas Lautenschlager von der Firma Sonido: Gerne möchte ich eine erste Bestellung Ihrer Gläser machen, die wir nun in verschiedenen Runden getestet haben – sind echt der HAMMER!!! Riedel Sommelier hat keine Chance…

Zino

Es schrieb Zino in seinem Blog:

Nachdem mir einige Weinfreunde von den positiven Erfahrungen mit dem Gabriel-Glas berichteten, konnte ich das Glas der “Gold-Edition” am letzten Wochenende selber testen.
Ich habe das Glas mit den Jahrgängen 2002, 2003 und 2004 von Chateau la Conseillante und der Schweizer Merlot/Tempranillo Cuvée Lo Grafion Reserve 2006 des Weingutes Cave de Cailles getestet. Als Weisswein wurde ein Aigle les Murailles 2008 von Henri Badoux verwendet. Als Vergleichsgläser standen das Bordeauxglas der Linie Vinum von Riedel und für den Weissen das Standardglas für Weisswein von Rosenthal der Linie diVino zur Verfügung.

Folgende Punkte konnte ich während des Vergleiches feststellen:Das Gabriel-Glas besitzt ein sehr schönes Design. Es wirkt elegant und hat Stil. Obwohl es nur ca. 90 Gramm schwer ist, wirkt das Glas stabil und liegt sehr gut in der Hand. Sehr guter Preis. Sfr. 33.00 für ein mundgeblasenes Glas in dieser Qualität empfinde ich als sehr fair. Das Glas ist fähig, aus wenig Inhalt an Wein das Maximum an Geschmack herauszukitzeln. Das Bordeauxglas der Linie Vinum von Riedel hatte mit der gleichen kleinen Menge an Wein keine Chance. Sind jedoch beide Gläser zu ca. einem Sechstel (normal) gefüllt, sind die Gläser in etwa gleich einzuschätzen. Das Anstossen mit diesem Glas macht nicht gerade Spass. Ein etwas scheppernder Ton der nicht zu einem Glas dieser Qualität passt ist das Ergebnis. Werden die Gläser leicht schräg gehalten ist es etwas besser. Ist aber kein Vergleich zu den Gläsern von Riedel und Rosenthal, die hier Vorteile besitzten. Das Gabriel-Glas bringt auch bei Weissweinen eine sehr gute Leistung. Insbesondere die mineralischen Aromen des Aigle kamen einiges besser als mit dem Rosenthal-Glas zur Geltung.

Fazit: Das Gabriel-Glas ist für mich ideal für Proben von Rotweinen und Weissweinen, da es auch aus kleinsten Mengen an Wein ein schönes Bouquet bringt. Wer sich an dem etwas scheppernden Ton beim Anstossen nicht stört, bekommt ein Standardglas für Rot- und Weisswein der gehobenen Qualität zu einem sehr fairen Preis, dass dank seinem Design auch auf einer festlichen Tafel einen sehr guten Eindruck hinterlässt.

Elke Drescher

Es schrieb Elke Drescher von Rare-Bordeauxweine.de: die ich zur Montrose-Probe mitnehme werde. Gestern habe ich fast 120 Gläser mit der schönen Aufschrift „Gabriel-Glas“ erhalten,
Nun wollte ich sofort wissen, was dieses Glas gegenüber anderen Gläsern kann?Frau nehme einen netten, ebenfalls Gabriel-Glas unerfahrenen Gast,
Gabiel-Glas maschinengeblasen, Gabriel-Glas mundgeblasen und Riedel Univerre.
Und nun, was probieren wir zuerst? Sociando Mallet 1990!
Was geschah – ohne es zu merken? Der Wein aus dem Gabriel-Glas war sehr schnell leer. Wir hatten gar keine Lust mehr den Wein aus dem Riedel-Glas auszutrinken und schüttetten ihn kurzerhand ins Gabriel-Glas um

Meinen Glückwunsch zum tollen Glas! Ich bin nun nicht mehr so traurig, wenn ein Riedel Glas zu Bruch geht, denn ich ja weiss ja den Schrank voller Gabriel-Gläser.
Mein Gast bestellte auch gleich 120 Stück.
Das Verkosten von Weinen hängt nun nicht mehr nur von der Qualität der Flasche ab, sondern auch vom Glas und das ist Klasse!

Achim Becker

Es schrieb Achim Becker auf seinem Wineterminator: René´s Gläser haben in dieser Probe voll überzeugt. Ich werde mir jetzt in jedem Fall auch einen Satz zulegen und dann ausprobieren, ob das Glas auch meine derzeitige #1, das Zalto DENK.ART Universalglas, schlägt. In jedem Fall hat diese Probe eines sehr deutlich gezeigt. Wer bei den Gläsern spart, spart am falschen Ende. Lieber eine Granate weniger, und dafür anständige Gläser auf dem Tisch.

Es schrieb Joachim Goldberg

Lieber René, wir kennen uns diversen Weihnachtsverkostungen bei Elke Drescher, die ich immer wieder sehr genieße. Jetzt habe ich schon einige Male Deine neuen Gläser “getestet” und muss sagen: Sie sind eine Offenbarung. Ich dachte, ich hätte eine neue Nase bekommen, so riesig ist der Unterschied zu meinen übrigen Gläsern. Etwa 1960 La Mission, von dem ich im Riedel Vinum Chablis-Glas fast nichts gerochen habe, kam in Deinem Glas noch einmal zur Geltung. Ähnliches habe ich auch bei Weißweinen erlebt. Also: Ganz großes Lob!